Natürliche ZahnpastaNatürliche Alternativen – Zähneputzen mit Aktivkohle, Kokosöl oder Backpulver?

Unsere Zähne stehen stellvertretend für unsere gesamte Hygiene. Ein schönes Lächeln offeriert neue Jobs, Perspektiven und macht uns auch während einem Date unwiderstehlich. Zähne zeugen auch von einer guten oder schlechten Ernährung. Sind sie weiß, werden sie von jedem Gegenüber gelobt. Viele Menschen beschäftigen sich daher mit der Frage, welche Reinigung für ihre Zähne besonders gut geeignet ist. Der Schulmediziner bzw. Zahnarzt rät neben einer Schallzahnbürste in der Regel zu Zahncremes mit einem Fluorid-Anteil. Ein Heilpraktiker würde davon abraten. Seine Alternativen sind außergewöhnlich, doch einige lohnen sich. Innerhalb der folgenden Abschnitte erhalten interessierte Leser und Leserinnen einen Einblick in die zur Zahnaufhellung verwendeten Hausmittel.


Zähneputzen mit Aktivkohle

In einigen Regionen dieser Erde wird der Trend noch in der heutigen Zeit durchgeführt: Das Zähneputzen mit Aktivkohle. Das ist vor allem in entlegenen Gebieten oder auf Inseln sinnvoll. Wo es keine Supermärkte gibt, sind auch keine Zahnbürsten erhältlich. Aktivkohle stellt ein Naturmaterial dar. Dieses eignet sich aufgrund seiner bindenden Eigenschaften besonders zur Reinigung der Zähne. Aktivkohle ist nicht mit Braunkohle gleichzusetzen.Zähneputzen mit Aktivkohle Das ist besonders wichtig zu erwähnen. Beim Zähneputzen mit Aktivkohle wird der obere Belag der Zähne entfernt. Das bedeutet, dass Rückstände vom Kaffee- oder Nikotingenuss bei mehrfacher Anwendung keine Chance mehr haben. Die Zähne hellen auf und das strahlende Lächeln kann wieder gezeigt werden.

Aktivkohle sollte allerdings nicht täglich verwendet werden. Es empfiehlt sich eine mehrfache Verwendung im Monat. Weshalb ist Aktivkohle nicht täglich zu verwenden? Das Naturmaterial besteht aus Granulaten. Diese finden Nutzer auch in der handelsüblichen Zahnpasta. Sie sorgt dafür, dass sich Verfärbungen verringern. Allerdings tragen sie auch zum Abbau des Zahnschmelzes bei. Das ist auch bei Aktivkohle der Fall. Wie bereits bekannt ist, liefert der Zahnschmelz dem Zahn eine natürliche Schutzfunktion. Er bildet sich nicht nach und kann nur schwer ersetzt werden. Damit es nicht dazu kommt, sollten Stoffe mit enthaltenen Granulaten selten verwendet werden. Dazu zählen die mit Granulaten versehene Zahnpasta, diverse Kaugummis und auch Aktivkohle.


Zähneputzen mit Kokosöl

Das Zähneputzen mit Kokosöl ist sehr effektiv. Das sagen auch einige Wissenschaftler. Diese haben herausgefunden, dass Kokosöl vor allem antibakteriell wirkt. Das liegt an der sich innerhalb des Kokosöls befindenden Laurinsäure. Diese wird zur Bekämpfung von Streptokokken und speziellen Hefepilzen eingesetzt. Außerdem sorgt Kokosöl langfristig dafür, dass sich die Zähne aufhellen. Darüber hinaus unterstützt das Zähneputzen mit Kokosöl die Kariesvorbeugung. Da Kokosöl erst seit kurzer Zeit als Pflegemittel für Zähne eingesetzt wird, sollten Interessierte skeptisch sein und sich bei Anwendung stets über neue Beiträge aus der Wissenschaft informieren.

Zähneputzen mit KokosölDas Zahnpflegemittel ist in jedem Fall ausschließlich als Zusatzmittel zu verwenden. Einige Nutzer verzichten auf die eigentliche Zahnpasta und verwenden das Kokosöl als Zahncreme. Allerdings ist das nicht unbedingt vorteilhaft. Nach dem regulären Reinigen der Zähne kann das Öl als Unterstützung dienen. Dann verbessert es die Mundhygiene und verringert die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Zahnfleischentzündungen. Weiterhin kann es Verfärbungen durch Tee, Kaffee, Medikamente, Krankheiten oder innere Verfärbungen des Zahns verringern bzw. sogar eliminieren (je nach Grad). Wer übermäßig viele Bakterien im Mund hat, leidet oftmals unter Mundgeruch. In der Öffentlichkeit wird der Austausch mit anderen Menschen immer schwieriger. Auch hier kann Kokosöl helfen. Da es gegen Bakterien wirkt, wird sich der Mundgeruch zunehmend verringern. Gibt es jedoch zwischen dem Mundgeruch und Bakterien keinen Zusammenhang, sollte ein Arzt konsultiert werden. In diesem Fall kann Kokosöl nicht helfen.


Zähneputzen mit Backpulver

Backpulver stellt ein interessantes Hausmittel dar. Es hilft bei der häuslichen Reinigung und bei der Behandlung verfärbter Textilien. Wer Backpulver anfeuchtet, bemerkt seine Struktur. Auch im Backpulver befinden sich kleine Granulate, die die Zähne aufhellen. Das Zähneputzen mit Backpulver lässt die Zähne schnell heller werden. Auf der anderen Seite gibt es auch hier die Gefahr durch die Granulate selbst. Sie schleifen die Zähne Zähneputzen mit Backpulverregelrecht ab. Dadurch verringert sich der Zahnschmelz, was sich auf das Gebiss negativ auswirkt. Umso häufiger Backpulver zur Zahnaufhellung verwendet wird, desto rauer wird die Oberfläche. Der Zahnschmelz baut sich ab und die Zähne werden empfindlicher. Dies beginnt zunächst mit Schmerzen bei Kälte oder Wärme. Später können einfache Kieferbewegungen zu Schmerzen führen.

Nach einer Weile ist die Oberfläche des Zahns durch das Zähneputzen mit Backpulver so rau, dass sich Bakterien und Essensreste schneller darauf ablagern können. Dadurch verfärben sie sich wiederum. Der Nutzer hat also das Gegenteil von dem erreicht, was das Ziel war. Die Zähne werden gelb, nachdem sie heller wurden. Daher ist von der Reinigung oder Aufhellung der Zähne mit Backpulver unbedingt abzuraten. Außerdem wird der Zahn zu einem Bakterienherd. Sobald die Bakterien bis zur Wurzel des Zahns vorgedrungen sind, wird der Besuch beim Zahnarzt unabdingbar. Bleibt dieser aus, gelangen sie zum Kiefer. Das kann einen chirurgischen Eingriff erfordern.

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